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Wenn man lange genug gelebt hat, erkennt man, daß es am Ende doch nicht auf den Himmel, sondern auf die Menschen ankommt.
Ein Snob ist jemand, für den der Hummer nur die Vorspeise zu einer Pellkartoffel ist.
Die Menschen verlieren zuerst ihre Illusionen, dann ihre Zähne und ganz zuletzt ihre Laster.
Es ist immer dasselbe: eingeräumte Rechte sind auferlegte Pflichten.
Wissenschaft: Statt vieler kleiner x macht man ein großes.
Der Fluch ist das Gebet des Teufels.
Sprechen heißt urteilen. Schweigen heißt geurteilt haben.
Denken, das heißt eingesehen haben, daß das Wissen zu Ende geht.
Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war.
Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist, daß immer die falsche Hälfte geglaubt wird.
Talente finden Lösungen, Genies entdecken Probleme.
Allein sein zu müssen ist das schwerste, allein sein zu können das schönste.
Angst ist der Preis, den wir für unsere Beweglichkeit zahlen. Pflanzen und Steine kennen keine Angst.
Wer seine Gegenwart vernichten will, braucht nur seine Vergangenheit zu "bewältigen". Wir leben von dem, was wir nicht verdauen können.
Die Güte darf nur bis zu dem Punkt reichen, wo sie in Dummheit umschlägt.
Die Folianten vergilben, der Städte gelehrter Glanz erbleicht, aber das Buch der Natur erhält jedes Jahr eine neue Auflage.
Auch den letzten Traum zerstört das Fernsehen: Es ist kein Vorteil mehr, Analphabet zu sein.
Die Leute sind gar nicht so dumm, wie wir sie durchs Fernsehen noch machen werden.
Frauen müssen das letzte Wort behalten - aber leider nicht für sich.
Als Kind ist einem doch die Welt ziemlich klar - und wenn man stirbt, weiß man gar nichts.
Ein Kollege von mir berichtete mir von einem Fernsehstar, dessen Eitelkeit so weit gediehen war, daß er sich sogar zu verbeugen pflegte, wenn der Regen an die Fenster klatschte.
Ein Millionär befürchtet immer, daß sein Vermögen kleiner wird. Ich befürchte, daß mein Unvermögen immer größer wird.
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.
Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.
Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe.
Ich gebe ungern Interviews, weil ich immer Schwierigkeiten habe, mich an die Lügen zu erinnern, die ich beim letzten Mal erzählt habe.
Wenn ich zwischen zwei Übeln zu wählen habe, dann nehme ich lieber das, welches ich noch nicht ausprobiert habe.
Ich habe gerne Leute um mich, die mir widersprechen, aber ich kann sie nicht ertragen.
Ich habe es satt, die Menschen zu durchschauen. Es ist so leicht, und es führt zu nichts.
Wenn ich weiter als andere gesehen habe, dann nur deshalb, weil ich auf der Schulter von Giganten stand.
Ich habe, glaube ich, die Zwischenstufe zwischen Tier und Homo sapiens gefunden. Wir sind es.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Leute ohne Laster auch sehr wenige Tugenden haben.
In erster Linie habe ich stets die Regel befolgt, mir deprimierende Gedanken fernzuhalten.
Wer die Geschehnisse und Leidenschaften seiner Zeit nicht teilt, dem wird man nachsagen, er habe nicht gelebt.
Ich habe ein einfaches Rezept, um fit zu bleiben - Ich laufe jeden Tag Amok.
Von allen Frauen, deren Charme ich erlegen bin, habe ich hauptsächlich Augen und Stimme in Erinnerung.
Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.
Ein Kompromiß, das ist die Kunst, einen Kuchen so zu teilen, daß jeder meint, er habe das größte Stück bekommen.
Ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der die Macht attackiert hat, ohne sie für sich zu wollen.
Mit dem Aberglauben ist es auch so eine Sache: Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der sein 13. Monatsgehalt zurückgegeben hat.
Ich habe stets beobachtet, daß man, um Erfolg zu haben in der Welt, närrisch scheinen oder weise sein muß.
Ich habe eine große Zärtlichkeit und Bewunderung für die Erde und keine Spur davon für meine Generation.
Ich fühle mich nicht alt, weil ich so viele Jahre hinter mir habe, sondern weil nur noch so wenige vor mir liegen.
Ich habe zum Begriff Herrschaft in der Demokratie ein völlig ungebrochenes Verhältnis, weil es eine Herrschaft auf Zeit ist.
Es heißt, daß wir Könige auf Erden die Ebenbilder Gottes seien. Ich habe mich daraufhin im Spiegel betrachtet. Sehr schmeichelhaft für den lieben Gott ist das nicht.
Ich habe nur einen Grundsatz, und das ist der, gar keinen Grundsatz zu haben. Grundsätze sind enge Kleidungsstücke, die einen bei jeder Bewegung genieren.
Wer nicht begreifen kann, daß die Welt nicht anders als zwecklos sein kann, den frage, ob das Allegro einer Symphonie das Adagio zum Zweck habe oder ob das ganze Werk des Schlußakkords wegen da sei.
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