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Große Ereignisse werfen ihre Dementis voraus.
Die Geschichte wiederholt sich, wenn auch nicht so oft wie das Fernsehen.
Ideen sind wie Kinder: Die eigenen liebt man am meisten.
Jeder hat Grund, den Beginn des neuen Jahres zu feiern. Er hat ja das alte überlebt.
Karikaturen sind gezeichnete Leitartikel.
Das Auto ist jene technische Erfindung, welche die Anforderungen an die Reaktionsgeschwindigkeit der Fußgänger beträchtlich gesteigert hat.
Wenn uns die Mächtigen ihre Zuneigung bekunden, dann ist Wahlzeit.
Die höchsten Kilometerkosten von allen Wagentypen hat immer noch ein Einkaufswagen im Supermarkt.
Eitelkeit ist die Seele der Diskussion.
Entrüstung ist oft nur eine Maske des Neiders.
Aphorismen sind geistige Vitaminpillen: Einnahme beliebig, keine schädlichen Nebenwirkungen.
Die größte Kunst des Politikers besteht darin, seine Anhänger zufriedenzustellen, ohne ihnen zu geben, was sie wollen.
Charme ist Charakter, der sich von seiner schönsten Seite zeigt.
Kurzzitate erfreuen das Langzeitgedächtnis.
Eine Regierung, die nichts wert ist, kostet am meisten.
Subventionen sind politische Beschwichtigungsmittel.
Im Hinblick auf seine eigenen Ansichten ist jedermann konservativ.
Menschen zählen zu den Herdentieren: Leithammel, gefolgt von Neidhammeln.
Es ist nicht alles Gewinn, was man zu gewonnen haben glaubt.
Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher.
Esprit ist Intelligenz im Frack.
Korruption ist die tägliche Gesetzesänderung.
Das Los der Parteien wird von den Parteilosen bestimmt.
Wohlstand ist der Überfluß des Notwendigen.
Der Mensch hat viele Bedürfnisse. Das Geltungsbedürfnis steht obenan.
Opportunisten sind Prinzipienreiter, die leicht umsatteln.
Das Mißverständnis ist die diplomatische Form der Ausrede.
Am leichtesten trifft man Leute, denen man aus dem Weg gehen will.
Wahlanalysen sind der Versuch, Leichen in fremde Keller zu legen.
Wer zum Risiko bereit ist, geht oft sehr weit, um nicht zu kurz zu kommen.
Nur im Auto kann ein Mensch der total organisierten Gesellschaft noch eigene Entschlüsse fassen und sein eigener Herr sein.
Wer Kritik übelnimmt, hat etwas zu verbergen.
Die Toleranz ist nicht grenzenlos. Sie findet ihre Grenze, vielleicht ihre einzige Grenze, in der etwaigen Intoleranz des anderen.
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